Familienpsychologie: Psychologische Begutachtungen im Auftrag von Familiengerichten in Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen +++ überwiegend Homeoffice
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (65% TV-L 13, Promotion): Emotionale und soziale Entwicklung in der inklusiven Schule
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (100% TV-L 13, Post-Doc): Emotionale und soziale Entwicklung in der inklusiven Schule
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in im DFG Projekt INFLATE (PhD, 75%)
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in für den Arbeitsbereich Schulpädagogik mit den Schwerpunkten Bildung und Erziehung
Veröffentlicht am: 18.02.2025
Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine internationale Forschungsuniversität mit einem breiten Fächerspektrum. 200 Jahre Geschichte, rund 31.500 Studierende, mehr als 6.000 Beschäftigte und ein exzellenter Ruf im In- und Ausland: Die Universität Bonn zählt zu den bedeutendsten Universitäten Deutschlands und wurde als Exzellenzuniversität ausgezeichnet.
Der Arbeitsbereich Schulpädagogik mit den Schwerpunkten Bildung und Erziehung (Prof. Dr. Nicolas Hübner) am Bonner Zentrum für Lehrerbildung (BZL)
der Universität Bonn sucht für das DFG-Projekt „Schulnoten: Zwischen Inflation, Stabilität und Deflation (INFLATE)“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet für 3 Jahre und in Teilzeit eine*n
Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (75%)
Die Möglichkeit der Weiterqualifikation ist gegeben und wird erwartet (Promotion).
Ihre Aufgaben
- wissenschaftliche Arbeit im Forschungsprojekt
INFLATE (u.a. Datenaufbereitungen von Large-Scale-Datensätzen,
Abstimmungen mit den Projektpartner*innen, Anleitung von studentischen
Mitarbeitenden), - Schwerpunkte: Analyse (1) möglicher
inflationärer Trends bei den Noten in der Primarstufe und Sekundarstufe
I, (2) von Niveauveränderungen auf psychosozialen Konstrukten im
Zeitverlauf und (3) differentieller inflationärer Trends in Abhängigkeit
bestimmter Strukturebenen und Personenmerkmale, - wissenschaftliche Publikation der
Forschungsergebnisse in deutscher und englischer Sprache sowie
Präsentation der Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen
Tagungen, - Beteiligung an der akademischen Selbstverwaltung,
- Lehre im Umfang von 3 SWS.
Wir bieten
- eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit bei einem der größten Arbeitgeber der Region,
- Unterstützung bei der wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion),
- Mitarbeit in einem modernen, kollegialen und forschungsstarken Team,
- Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten,
- Betriebliche Altersversorgung (VBL),
- zahlreiche Angebote des Hochschulsports,
- eine sehr gute Anbindung an den ÖPNV durch die
zentrale Lage in Bonn sowie die Möglichkeit, kostengünstige Parkangebote
zu nutzen, - Entgelt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.
Ihr Profil
- ein überdurchschnittlich
abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom)
in Psychologie, Bildungsforschung, Erziehungswissenschaft oder einem
verwandten Fach, - gute Kenntnisse des deutschen Schulsystems und hohes Interesse an Fragen der schulischen Leistungsbewertung,
- sehr gute Kenntnisse in quantitativer Datenanalyse (z. B. mit R, Mplus o. a.) sowie die Bereitschaft, diese weiter auszubauen,
- gute Sprachkenntnisse (Ausdruck und Schrift) in Deutsch und Englisch,
- selbstständiges Arbeiten, persönliches Engagement, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit.
Bewerbungsfrist: 09.03.2025
Kennziffer: 3.2/2025/07
Arbeitszeit: Teilzeit
Tätigkeitsbeginn: Zum nächstmöglich Zeitpunkt
Laufzeit: befristet für 3 Jahre
Entgeltgruppe: TV-L EG 13
Bewerbungen an: nhuebner@uni-bonn.de und kostermann@uni-bonn.de
Schulnoten sind prägend für den schulischen Alltag und spielen eine zentrale Rolle bei Übergangsprozessen. Gleichzeitig weisen Forschungsbefunde auf Limitationen der Aussagekraft und Vergleichbarkeit von Noten hin. Im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojekt INFLATE soll daher untersucht werden, inwieweit die Annahme einer inflationären Vergabe von guten oder sehr guten Noten unter Berücksichtigung der Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern empirisch bestätigt werden kann. Auch notenrelevante psychosoziale Merkmale (z. B. das Selbstkonzept oder Interesse) sollen hierbei berücksichtigt werden. In Kooperation mit dem DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (Dr. Marko Neumann) und der HMU Potsdam (Prof. Malte Jansen) erfolgt im DFG-Projekt eine umfassende Untersuchung dieser Fragestellungen unter Nutzung unterschiedlicher Large-Scale-Datensätze (z. B. IQB-Bildungstrend, PISA, TIMSS).
Diversität und Chancengleichheit
Die Universität Bonn fördert aktiv die Vielfalt und Gleichstellung aller Mitarbeitenden und ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert.
Ihr Ziel ist es, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen Frauen
unterrepräsentiert sind, zu erhöhen und deren Karrieren besonders zu
fördern. Um die Heterogenität der Gesellschaft als Querschnitt
abzubilden, begrüßt die Universität ausdrücklich Bewerbungen von
weiteren Personen, die von Diskriminierung betroffen sind, darunter
BIPoCs sowie Menschen mit Rassismuserfahrungen, genderdiverse und queere
Personen. Die Bewerbung geeigneter Menschen mit nachgewiesener
Schwerbehinderung und diesen gleichgestellten Personen ist
ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Alle Bewerbungen werden in
Übereinstimmung mit dem Landesgleichstellungsgesetz behandelt.